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RIO NORD BLOG

Posts Tagged "websiteanalyse"

Google Analytics jetzt anonymisierbar

03.06.2010

Letztes Jahr im Herbst gab es einige Wellen um Google Analytics, als der Düsseldorfer Kreis, die Zusammenkunft der obersten deutschen Datenschützer für den nicht-öffentlichen Bereich, von der Verwendung von Google Analytics abriet. Die Datenschützer störten sich daran, dass Analytics die vollständigen IP-Adressen der Besucher einer Seite speicherte, und damit die Erstellung von eindeutigen Nutzerprofilen - zwar nicht für einen Analytics-Nutzer, aber doch für das Unternehmen Google  - zumindest theoretisch möglich war. Die befürchtete Abmahnwelle blieb aus, wohl auch wegen der nicht hundertprozentig eindeutigen Rechtslage, ob IP-Adressen jetzt zu den personenbezogenen Daten gehören, oder nicht. Trotzdem hing über der Nutzung von Google Analytics immer die Gefahr eines Verstoßes gegen Datenschutz-Bestimmungen und -Gesetze, und damit verbunden das Risiko einer Abmahnung für einen Webseitenbetreiber.

Letzte Woche hat Google jetzt Neuerungen in Analytics vorgestellt, die die Kritik der Datenschützer Aufnehmen und Lösungen anbieten. Die Betreiber von Webseiten mit Google Analytics können dieses jetzt so einstellen, dass das letzte der vier Bytes einer IP-Adresse nicht mehr übergeben wird. Aus der IP 123.11.239.17 zum Beispiel wird mit dieser IP-Maskierung für Analytics dann 123.11.239.xxx , was einen Webseitenbesucher zuverlässig Anonymisiert. Eine Lösung, die die Hamburger Firma Etracker übrigens schon geraume Zeit anbietet.

Während bei einer Neuinstallation von Analytics ab jetzt die datenschutzkonforme Version vorinstalliert ist, muss für die Anpassung von älteren Installationen von Google Analytics ein Eingriff in den Quellcode der Internetseite vorgenommen werden. In den Teil, der den Analytics Code enthält, muss die Zeile “_gat._anonymizeIp();” eingefügt werden. Nachteil des datenschutzkonformen Analytics ist, dass das Geo Tracking nach der IP-Maskierung keine genauen Ergebnisse mehr liefert, da hierfür vollständige IP-Adressen notwendig wären.

Auch ein aktives Opt-Out für Internetsurfer ist jetzt möglich. Wer als Browser Chrome, Firefox oder den Internet Explorer einsetzt, kann sich bei Google ein Plugin herunterladen, welches allen Analytics-Versionen mitteilt, dass über den Besuch der entsprechenden Website keine Informationen von Google Analytics gespeichert werden sollen.

Piwik als Alternative zu Analytics

02.02.2010

Die Fragen um den Datenschutz bei Google bleiben weiterhin unklar und nach der Entscheidung des Düsseldorfer Kreises suchen viele Webseitenbetreiber nach Alternativen im Webcontrolling. Auf Grund der vollständigen Verarbeitung der IP-Adressen und der Möglichkeit daraus Daten personalisiert zuordnen zu können, ist die Verwendung von Google Analytics fraglich und wird vielleicht in Zukunft auch abgemahnt.

Mit Piwik wollen wir heute eine Alternative vorstellen, die auf Grund der ähnlichen Visualisierung einen Wechsel einfach macht. Piwik ist eine open source web anqalytics software. Sie wird heruntergeladen und auf dem eigenen Server installiert. Die Voraussetzungen des Servers sind php 5.1 und eine MySQL Datenbank. Der Aufbau kann modular bezeichnet werden, über verschiedene Plugins können spezielle Funktionen ganz einfach hinzugefügt oder entfernt werden. Die Benutzeroberfläche kann schnell und einfach den eigenen Ansprüchen angepasst werden. Für die gängigen CMSysteme gibt es bereits Piwik-Plugins, was das Handling für einge Webmaster sehr leicht macht.

Das ‘gute’ an Piwik ist, dass die gesammelten Daten auf dem eigenen Server liegen und nicht verwendet werden um eine personalisierte Zuordnung vorzunehmen. Die gesammelten Daten können mit der Zeit unter Umständen so zahlreich werden, dass die Leistung des Servers an der einen oder anderen Stelle nachlässt.

Mehr Informationen zu Piwik gibt es auf der Homepage piwik.org

WOORANK - Websiteanalyse Tool

29.01.2010

Mit Woorank ist ein weiteres neues Website-Analyse Tool im Internet zu finden mit dem man seine Website untersuchen lassen kann. Für unseren Test haben wir einfach mal den neuen opensiteexplorer von seomoz unter die Lupe genommen. Untersucht werden Besucher, Inhalt, onsite und offsite Aspekte sowie Usability und abschließend einige Website-Informationen gegeben.

Bei den Besuchern wird die geschätzte Anzahl pro Monat angegeben und Infos aus Alexa und Compete dargestellt. Beim Inhalt geht es um die Anzahl indexierter und die populärsten Webseiten. Onsite Aspekte bestehen aus den üblichen Kandidaten und auch der Offsite-Bereich enthält keine wirklich neuen Aspekte. Die Usability untersucht zwei Kriterien, nämlich die Lesbarkeit und ob ein Favicon vorhanden ist.

Alles in Allem lässt sich Woorank einsetzen um vielleicht Ergebnisse weiterer free tools zu vergleichen. Fortgeschrittene User erfahren hier allerdings nichts, was sie nicht schon lange über ihre Website wissen (sollten). Positiv anzumerken ist noch, dass das Tool recht flott arbeitet.