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RIO NORD BLOG

Posts Tagged "Suchmaschinen"

Bilder der XML-Sitemap hinzufügen

09.04.2010

Mittwoch hat Google in seinem Blog die Möglichkeit vorgestellt, Bilder in die XML-Sitemap zu integrieren. Sitemaps sind für Suchmaschinen besonders wertvoll, weil sie, meistens durch ein Skript erstellt, den vollständig zu indexierenden Inhalt einer Website auflisten. So müssen die Suchmaschinen nicht die Website erforschen, sondern können geplant auf die gemeldeten Seiten zugreifen. Dies spart, wenn man sich die Masse an Websites vor Augen hält, sicherlich auch Ressourcen bei den Suchmaschinenbetreibern, die dies vielleicht sogar irgendwann berücksichtigen, sprich: Je ökonomischer und einfacher man es den Suchmaschinen macht, umso besser die Ergebnisse. Wer viel Energie verschwendet kommt dabei halt nicht so gut weg, aber das ist wohl noch Zukunftsmusik.

Bilder sind ein ganz entscheidender Bestandteil bei der Darstellung von Inhalten. Sie unterstützen und stellen eine Bereicherung dar, dies es Wert ist auch von den Suchmaschinen wahrgenommen zu werden. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob es sich nun um einzelne Bilder einer Seite oder eine ganze Galerie handelt. Das was als wichtig erachtet wird, sollte auch in der Sitemap untergebracht werden.

Seit der Ankündigung am Mittwoch ist es nun also möglich genau diese Informsationen der Bilder der Sitemap hinzuzufügen. Für jede URL kann nach den location-Tag eine Image-Angabe erfolgen, was dann so aussieht:

<image:image>
<image:loc>http://example.com/image.jpg</image:loc>
</image:image>

Ein kleiner Zusatz mit großer Wirkung. Denn Google indexierte bislang Billionen von Bildern und verarbeitet täglich millionenfach Anfragen zu Bildersuchen. Es lohnt sich also, die Sitemap mit den wichtigen Informationen zu Bildern zu ergänzen, um seinen Teil vom Kuchen der vielen täglichen Suchanfragen abzubekommen und die Besucherzahlen zu erhöhen.

Den Beitrag von Google findet Ihr hier in englischer Sprache.

Noch ein SEO Tool - Seitenreport

01.04.2010

Das zweite allgemeine SEO Tool in dieser Woche heißt Seitenreport. Das Tool ist uns noch nicht so sehr lange bekannt, hat uns aber sehr positiv überrascht, nachdem wir die ersten Ergebnisse präsentiert bekamen. Gegliedert werden die Ergebnisse in folgende Bereiche: “Technisches”, “Suchmaschinen, Verzeichnisse und SEO”, “Social Media”, “Zugriffszahlen”, “Inhalte”, “Benutzerfreundlichkeit”, “Datentransfervolumen”, “Sicherheit”, “Datenschutz”, “Geschwindigkeit”.

Die Ergebnisse sind wesentlich ausführlicher dargestellt als bei Seitwert, dem Tool welches wir gestern vorgestellt haben. Bei den technischen Angaben werden verschiedene Aspekte wie Quelltextvalidität, CSS Definition und Validität sowie neun weitere Punkte bewertet. Die Ergebnisse werden in Prozentzahlen angegeben und farblich markiert (rot / grün) unterstützt. Bei dem Bereich “Suchmaschinen, Verzeichnisse und SEO” werden ebenfalls insgesamt zwölf Komponenten betrachtet plus die 15 wichtigsten (weil am häufigsten im Quelltext vorhanden) Keywords aufgelistet. Drei Punkte (Google Pagerank, Yahoo Backlinks und Anzahl ausgehnder Links) sind nur im eingeloggten Zustand einsehbar. Bei der Social Media Bewertung werden Lesezeichen bei verschiedenen Diensten angezeigt. Dieser Bereich befindet sich noch in der Beta-Phase. Bei den Zugriffszahlen greift das Tool, wie viele andere auch, auf die Daten von Alexa zurück. Die Inhalte umfassen die Referenzierung bei Wikipedia und die Lesbarkeit des Textes, wobei hier immer noch amerikanische Standards angenommen werden, welche mit der deutschen Sprache (teilweise längerer Satzbau) nicht vergleichbar sind. Die Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Punkt und so wird er hier recht ausfürlich betrachtet. Das Favicon, Alt-Texte und Title-Attribut sowie individuelle Fehlerseiten werden hier abgefragt. Das Datentransfervolumen umfasst die Größen der einzelnen Dateien (HTML, CSS, Javascript) und betrachtet die Größen von zehn Bildern die auf der Site  gefunden wurden. Beim Punkt Sicherheit geht es um Flash-Objekte und beim Datenschutz um die Verwendung von Trackinverfahren. Analytics gibt hier beispielsweise 50% Abzug. Die Geschwindigkeit ist der letzte Aspekt der Websiteprüfung und ebenfalls in der Beta-Version online. Dieser Punkt könnte eigentlich in Bezug mit dem Datentransfervolumen gesetzt werden.

Das Tool ist einfach gestaltet und benötigt ebenfalls bis zu einer Minute, um alle Daten zu sammeln und zu präsentieren. Die farbliche Unterstützung in den Ergebnissen erleichtert die Erfassung und man sieht sofort die Defizite. Tipps zum Beheben werden abschließend eingeschränkt gegeben, bei einer Registrierung wird die Liste aber komplett angezeigt. Durch die umfangreichen Bewertungspunkte ist das Tool durchaus auch für Einsteiger geeignet. Die Begrifflichkeiten sind dabei so grundlegend, dass jeder vom Fach sofort weiss was gemeint ist. Erdichtete (SVR) Werte findet man hier nicht, zumal diese Angabe von mittlerweile drei Tools unterschiedlich angegeben wird. Ob man sich hier noch auf eine Formel einigt ist wohl eher unwahrscheinlich wie auch schade.

seitenreport-screenshot

Hier geht es zum SEO Tool von Seitenreport.de

Personalisierte Suchergebnisse für jeden Googlenutzer

08.12.2009

Letzten Freitag war es soweit, Google hat nach mehr als vier Jahren Entwicklungszeit die personalisierten Suchergebnisse auch auf nicht eingeloggte Nutzer ausgeweitet. Über ein Cookie mit 180 Tagen Laufzeit wird das Suchverhalten auf Googles Servern anonymisiert nachgehalten und auf Basis der gesammelten Daten angepasste Suchergebnisse ausgeliefert. Einheitliche Suchergebnisse wie wir sie bisher kannten gehören der Vergangenheit an.

Welche Auswirkungen sind zu erwarten?

Generell werden alle Websites mit hervorragendem Content, guter Nutzerfreundlichkeit und guter Grundlagenoptimierung wie Snippets, URLs und Ladezeit etc. profitieren. Auf der anderen Seite werden Sites ohne nennenswerte Besucherströme und mangelhaftem Content, welche gerne auch mal für ausgehende Links genutzt werden, weiter an Wert verlieren, wenn nicht sogar wertlos werden. Marken haben es, wie schon durch einige Änderungen in der Vergangenheit, nicht besonders schwer und werden vermutlich weiterhin profitieren.