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Posts Tagged "Suchergebnisse"

Qualität der Suchergebnisse bei Google

09.02.2010

Das Internet hat sich für viele Unternehmen zu einem wichtigen Absatzkanal entwickelt. Für diese Unternehmen ist es natürlich besonders wichtig, dass sie und ihre angebotenen Leistungen und Waren im Internet gefunden werden. Der Suchmaschinenmarkt in Deutschland ist zu über 90% in der Hand von Google und eine Optimierung wichtig, um auf den Suchergebnisseiten aufzutauchen. Der Suchmaschinenbetreiber ändert immer wieder die Prozesse (Algorithmen) die für die Zusammenstellung der Suchergebnisse zuständig sind. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig sich regelmäßig über die Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren und die Optimierungsmaßnahmen anzupassen.

Spannende SERP Statistik

Über die Leistung der Suchergebisse muss jeder Nutzer selbst entscheiden, zumal die Ergbenisse personalisiert an jeden Nutzer angepasst ausgeliefert werden. Interessant ist jedoch, dass anscheinend eine große Anzahl Websites bei der Erstellung der Suchergebnisse nicht einbezogen werden. Bei einer statistischen Auswertung von Ranking Check sind interessante Ergebnisse zum Vorschein gekommen. So ist aus dem Ergebnis der SERP Statistik abzulesen, dass 0,2% der Domains mehr als 100 Mal vertreten sind und diese 0,2% um die 30% der Ergebnisse ausmachen (bei den Berechnungen wurde gerundet).

Die Sichtbarkeit ist ein ganz wichtiges Kriterium für den Erfolg der eigenen Website. Hieran zu arbeiten und beispielsweise den Longtail freizulegen oder die internen Verlinkungen gezielt auszudehnen erhöht die Möglichkeit, dass Google diese Seiten in die Suchergebnisse mit einbezieht. Auch wenn der Longtail ein großes Stück Arbeit bedeutet und die Anzahl Besucher für einzelne Begriffe gering erscheint, ist die Qualität der Besucher jedoch deutlich besser als bei vielen zu generischen Begriffen, welche unmengen von Besuchern bringen, aber nicht selten auch mit einer erhöhten Bouncerate verbunden sind. Die Ausrichtung auf die Suchworte sollte ausserdem regelmäßig untersucht werden, damit man immer auch eine gewisse Zahl an qualitativ hochwertigen Besuchern erhält.

Personalisierte Suchergebnisse umgehen

14.12.2009

Vor etwa einer Woche haben wir über die Erweiterung der personalisierten Suchergebnisse bei Google berichtet. Alle Ergebnisse von Google werden nun ganz persönlich auf einen zugeschnitten ausgeliefert. Für einige User ist dieser Schritt sicherlich eine Erleichterung, die erheblichen Vorteile dürften allerdings auf Googles Seite und der Auslieferung der gebuchten Werbung liegen. Von vielen Webmastern wurde der Schritt bereits erwartet und die Frage nach (durch die Personalisierung) ‘unberührten’ Suchergebnissen gestellt. Wie sehen die SERPs aus, wenn man in einem vollkommen neuen Thema sucht? Hierzu kann man sich mit Cookies herumschlagen oder mit verschiedenen Browsern (unterschiedliche Einstellungen) die Suchergebnisse abfragen. Was ist mit automatisierten Abfragen und deren Ergebnissen? Bei Hannes Kronenberg wird das Thema sehr ausführlich angegangen und eine recht simple Antwort auf diese Fragen gegeben. Über einen Parameter (&pws=0), den man an die URL anhängt, erhält man ’saubere Ergebnisse’. Gerade bei selbst programmierten Tools ist dieser Parameter eine sinnvolle Ergänzung.

Universal Search – Bilder optimieren

24.11.2009

Schon seit einiger Zeit findet bei Google die Unversal Search Anwendung und die bis dahin gewohnten SERPs mit zehn organischen Treffern plus einige AdWords-Anzeigen waren überholt. Je nach Suchanfrage werden Ergebnisse aus den Diensten Maps, Blogs, News und weiteren bei der Anzeige der Suchergebnisse angezeigt. Aus den bisher zehn plus bis zu elf Ad-Ergebnissen (3x HPA plus 8xAds rechts) werden durch diese Einbindung teilweise mehr als 50 Links auf einer Ergebnisseite angezeigt. Hierdurch ergeben sich nun ganz neue Möglichkeiten mit seinem eigenen Ergebnis auch auf der ersten Seite zu erscheinen. Zwar nicht mit einem organischen, wohl aber mit einem aus Blogs, Bildern, Videos oder anderem Service von Google der in die Suchergebnisse mit einfließt.

In unserem heutigen Beitrag wollen wir uns den Bildern widmen. Sie sind eine tolle Form der Optimierung und ein pfiffiger Engländer (Fred R. Barnard) hat es 1921 auf den Punkt gebracht: „One Look is Worth A Thousand Words“. So ist es auch mit den Bildern in den Suchergebnissen bei Google, welche bei guter Qualität und hoher Themenrelevanz  hohe Klickraten aufweisen. Doch muss das eigene Bild ja nun erst mal dort hingebracht werden, damit es Suchende sehen können. Hierzu sollte man einige Grundlagen kennen und auch befolgen.

Klick, das Bild wurde geschossen und auf einem Speicher in der Kamera gespeichert. Bisher trägt es jetzt schon einige interessante Informationen wie Kameratyp, Datum und Zeit der Aufnahme des Bildes und natürlich einen Dateinamen wie z.B. IMG091123001.jpg. Mit dem Speichern der Bilder von der Kamera auf dem eigenen Rechner, werden diese Daten des Bildes ebenfalls mit übertragen. Bis auf den Dateinamen können wir diese Daten nicht sehen, denn sie befinden sich im so genannten Header der Bilddatei. Viel schlimmer ergeht es Googles Suchmaschine. Sie kann nicht mal Bilder sehen und dennoch verfügt sie über ein außerordentlich großes Datenvolumen solcher und liefert auch noch passende Ergebnisse auf entsprechende Anfragen aus, wie geht das?

Wichtig ist zunächst, dass das verwendete Bild einen aussagekräftigen Dateinamen bekommt. Der Name IMG091123001 unserer jpg-Datei sagt uns ja auch nicht was auf dem Bild ist. Der Name ‚kirche.jpg‘ oder ‚baum.jpg‘ sagt schon mehr, aber mit etwas Überlegung finden Sie sicher auch Namen wie ‚Kirche-Niendorf.jpg‘ oder ‚Rotbuche.jpg‘ und schaffen es so das Bild sehr genau zu benennen. Mit dem Einbinden von Bildern ist auch immer die Nutzung eines Alt-Attributs verbunden. Dieses sollte nicht den Dateinamen tragen, sondern den Inhalt auf dem Bild mit zwei bis drei Worten erläutern. Kurz und knapp ist entscheidend, denn zu viel ‚Schnickschnack‘ und Keywords könnten als SPAM interpretiert werden. Wichtig ist dies schon deshalb, weil sich einige Internetnutzer keine Bilder anzeigen lassen und dieser Text entsprechende Infos transportiert. Weiterhin ist es sinnvoll sich an Vorbildern aus Print inspirieren zu lassen. Sehr häufig finden dort nämlich auch Bildunterschriften Verwendung. Sie verdeutlichen ebenfalls den Inhalt des Bildes und nehmen Bezug darauf. Wer schon einige Erfahrung beim optimieren gesammelt hat, dem wird zur Bildunterschrift hier das Wort Semantik einfallen. Der Kontext in dem das Bild verwendet wird sollte stimmig sein und das Bild möglichst mit einbeziehen. Technisch gesehen ist eine auch für Internetnutzer schnell zu erfassende Struktur positiv. Anstatt alle Bilder in einem Ordner ‚images‘ zu verwahren und Unübersichtlichkeit zu fokussieren, machen Kategorien wie Urlaub oder Messe mehr Sinn, denn das Bild ist somit schon einem bestimmten Thema zugeordnet. Wer sich diesen Punkten annimmt wird relativ zügig mit seinen Bildern gute Positionen erreichen.