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Bei Facebook richtig ‘landen’

07.04.2010

Facebook hat sich als SocialMedia-Plattform weltweit etabliert und ist wohl kaum noch aus dem Internet wegzudenken. Der Dienst wird von seinen registrierten Usern sehr häufig unter anderem auch über das mobile Internet ‘gefüttert’. Sicherlich gibt es noch immer Einzelne die sich nicht bei Facebook registrieren, allerdings muss man hier wohl schon bald von einer Minderheit sprechen. Was für einzelne User zutrifft kann für Unternehmen und deren Marken nicht gelten. Wer sich hier nicht positioniert kann unter Umständen Nachteile erfahren, denn die Konkurrenten sind zahlreich und aktiv. Was man tun kann, damit das eigene Unternehmen bei Facebook richtig landet haben wir heute für Euch zusammengefasst.

Wir beginnen mit der Registrierung. Hier ist es wichtig auf den richtigen Namen der eigenen Facebook-Seite zu achten. Nutzen Sie Markennamen, Unternehmensnamen oder Suchbegriffe. Wählen Sie den Seitennamen nicht zu lang. Sorgen Sie für Klarheit beim Nutzer!

Wählen Sie eine Kategorie die zu ihrem Unternehmen passt. Facebook hat eine Reihe sinnvoller Zusammenstellungen für verschiedene Branchen gemacht. Wählen Sie hieraus die treffende Branche um sicherzustellen, dass Sie auch wirklich alle relevanten Informationen an die Nutzer transportieren können. Nehmen Sie sich Zeit bei der Auswahl, denn Kategorie und auch der zuvor erwähnte Seitennamen lassen sich später nicht mehr ändern.

Nutzen Sie die Beschreibung von 250 Zeichen die unter dem Punkt ‘Über’ für Ihre Facebook-Seite zur Verfügung steht. Kommen sie in kurzen und klaren Sätzen auf den Punkt! Nutzen sie so viele Zeichen wie möglich.

Wählen Sie ein Logo, welches man erkennen kann (gut aussieht) und auch einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Logo kann 200 Pixel breit und 650 Pixel hoch sein! Minimalste Größte sollte 200 x 200 Pixel sein, größer ist aber besser!

Informieren Sie die Nutzer. Im Reiter Info können Informationen hinterlegt werden. Nutzen Sie die Möglichkeit und versuchen Sie hier viele, vor allem relevante, Infos zu geben. Dies kann von Lieferbedingungen über Öffnungszeiten bis hin zu Filialadressen und vielem mehr gehen! Tipp: Aktivieren Sie nur die Reiter hinter denen Sie auch wirklich Informationen hinterlegen, leere deaktivieren Sie also besser um Nutzer nicht zu enttäuschen.

Nutzen Sie die Facebook Vanity-URL und halten Sie sich dabei an Unternehmens-, Marken- oder Domainnamen. Dies erhöht die Wiedererkennung. Zu generische Begriffe sind deshalb nicht gut, weil sie unter Umständen von Facebook genutzt werden könnten.

Nutzen Sie die Möglichkeit einer eigenen Landingpage (FBML-Seite) die in HTML dargestellt werden kann. Hier können Sie unabhängig eine eigene Seite zum akquirieren von neuen Fans gestalten mit der Sie auch zusätzlich in den Suchmaschinen besser gefunden werden.

Beiträge wie Bilder und Videos sollten ebenso wie Events beschrieben werden. Nutzen Sie hier und da auch immer wieder wichtige Suchbegriffe, aber werden Sie nicht zu aufdringlich damit. Semantische Begriffe beziehungsweise Synonyme sind hier ebenfalls gut am Platz.

Feedinhalte sollten so optimiert werden, dass sie in Facebook auch richtig dargestellt werden können und die Leser ansprechen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll neue Feedinhalte und auch sonstige Links über die Funktion ‘Link einfügen’ zu generieren, denn hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten größer und Nutzer werden individueller angesprochen.

Schaffen Sie Mehrwert auf Ihrer Facebook-Seite. Warum sollten die Nutzer Ihre Fans werden? Was ist der Vorteil eines Fans Ihres Unternehmens? Versuchen Sie die Nutzer durch einfache aber effektive Mittel nicht nur zum bleiben zu bewegen sondern andere Freunde von dem Angebot zu überzeugen. Dies geht sehr gut, wenn man seinen Nutzern ein Vorteil verschafft, der nur auf der Facebook-Seite existiert.

Machen Sie Werbung für Ihre facebook-Seite. Nutzen Sie die Möglichkeiten um die eigene Facebook-Seite bekannt zu machen. Dies kann schon auf der eigenen Domain beginnen aber auch mit einem Newsletter sehr gut bekannt gemacht werden.

Verlinken Sie aus den Facebook-Beiträgen auf die richtigen Unterseiten ihrer Unternehmenswebsite. Bleiben Sie dabei immer relevant und verlinken Sie nicht von einem Beitrag über rote Socken auf grüne Handschuhe oder gar die Startseite. Von der Startseite geht das Gesuche erst richtig los, muten Sie dies den Nutzern nicht zu. Nehmen Sie die Nutzer bei der Hand und führen Sie diese genau ans Ziel!

Jeder Linktext zählt - so geht’s

24.03.2010

Letzte Woche wurde bei SEOmoz ein spannder Userbeitrag zum Thema Ankertexte und deren Brücksichtigung von Google veröffentlicht. Bekannt ist, dass wenn eine Seite A mit mehr als einem Link auf Seite B verweist, immer der erste Link und dessen Ankertext Berücksichtigung finden. Wird der erste Link auf ‘nofollow’ gesetzt, so berücksichtigt Google keinen der gesetzten Links.

Wird nun ein Link gesetzt und weitere Links mit so genannten Sprungmarken versehen, so finden alle Ankertexte Berücksichtigung. Da Google die besten Ergebnisse zu liefern versucht ist der Einsprung zu einem paasenden Thema auf einer Seite natürlich relevant. Will man etwas über Fische wissen, so liefert beispielsweise Wikipedia erste Informationen. Will man aber genau wissen, was es beispielsweise mit der Evolution und Artenvielfalt der Fische auf sich hat, dann zeigt Google auf die entsprechende Sprungmarke der Fische-Seite bei Wikipedia.

Beispiel für diese verlinkte Sprungmarke in den Google SERPs findet Ihr, wenn Ihr nach ‘Evolution und Artenvielfalt der Fische‘ sucht.
ankertexte-google

Piwik als Alternative zu Analytics

02.02.2010

Die Fragen um den Datenschutz bei Google bleiben weiterhin unklar und nach der Entscheidung des Düsseldorfer Kreises suchen viele Webseitenbetreiber nach Alternativen im Webcontrolling. Auf Grund der vollständigen Verarbeitung der IP-Adressen und der Möglichkeit daraus Daten personalisiert zuordnen zu können, ist die Verwendung von Google Analytics fraglich und wird vielleicht in Zukunft auch abgemahnt.

Mit Piwik wollen wir heute eine Alternative vorstellen, die auf Grund der ähnlichen Visualisierung einen Wechsel einfach macht. Piwik ist eine open source web anqalytics software. Sie wird heruntergeladen und auf dem eigenen Server installiert. Die Voraussetzungen des Servers sind php 5.1 und eine MySQL Datenbank. Der Aufbau kann modular bezeichnet werden, über verschiedene Plugins können spezielle Funktionen ganz einfach hinzugefügt oder entfernt werden. Die Benutzeroberfläche kann schnell und einfach den eigenen Ansprüchen angepasst werden. Für die gängigen CMSysteme gibt es bereits Piwik-Plugins, was das Handling für einge Webmaster sehr leicht macht.

Das ‘gute’ an Piwik ist, dass die gesammelten Daten auf dem eigenen Server liegen und nicht verwendet werden um eine personalisierte Zuordnung vorzunehmen. Die gesammelten Daten können mit der Zeit unter Umständen so zahlreich werden, dass die Leistung des Servers an der einen oder anderen Stelle nachlässt.

Mehr Informationen zu Piwik gibt es auf der Homepage piwik.org