Google pfeift auf Datenschutz und Mozilla empfielt jetzt lieber Bing!
11.12.2009Das es Google mit dem Datenschutz nicht so genau nimmt ist ja eigentlich schon lange bekannt und vielen ein Dorn im Auge. Wer jetzt gedacht hatte, dass sich Google schon irgendwann den Richtlinien anpasst, der hat diese Woche vom Google-CEO Eric Schmidt eine klare Aussage dazu: “If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place. If you really need that kind of privacy, the reality is that search engines — including Google — do retain this information for some time and it’s important, for example, that we are all subject in the United States to the Patriot Act and it is possible that all that information could be made available to the authorities.“. Mit anderen Worten: Gooogle speichert alles und stellt es der US Regierung auf Verlangen zur Verfügung!
Asa Dotzler, director of community development bei Mozilla, hat in seinem Blog promt reagiert und gibt eine kurze Anleitung dazu, wie man den Browser von Google auf Bing umstellt, weil Microsoft die Privatsphäre der Nutzer entschieden ernster nimmt als es Google tut.
Die Aussagen von Eric Schmidt in dem Video bei Youtube sind unmissverständlich und nicht aus irgend einem Zusammenhang gerissen. Der Sicherheitsexperte Bruce Schneier geht in seinem Blog auf Eric Schmidts Aussage ein und die Kommentar-Tapete(!) spricht Bände. Don’t be evil?!