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RIO NORD BLOG

Posts Tagged "Google"

33 Link-Abfragen pro Tag bei Google - dann ist Schluss!

01.04.2010

Momentan untersuchen wir verschiedeneste Domains auf die Anzahl Backlinks über den Suchoperator ‘link:’ bei Google. Wir haben dabei von Hand die Domain aus unserer Datei kopiert und in den Suchschlitz bei Google kopiert. Anschließend ‘return’ gedrückt und  dann das Ergebnis notiert. Es handelt sich also keines Wegs um automatisierte Anfragen. Nach 33 Anfragen hat Google die Tür dann zu gemacht. Beim Aufruf des vorhandenen Links auf der Seite wird man auf eine Hilfeseite geleitet. Auf dieser ist die Rede von einem Captcha welches geschaltet wird, wenn eine ‘extreme Zunahme von Zugriffen’ statt findet. Diese extreme Zunahme liegt natürlich im Ermessen des Betreibers, aber bei 33 Abfragen liegt diese Latte doch extrem niedrig, wie wir finden. Ein Captcha ist auf der Seite übrigens auch nicht vorhanden!

google sorry

Zunächst dachten wir, dass es sich vielleicht um einen Fehler im System handelt. Wir haben kein Skript laufen sondern lediglich ein paar Abfragen machen lassen. Also haben wir heute den Auftrag erteilt die weiteren Daten einzuholen und siehe da: Nach 33 Anfragen macht Google wieder die Tür zu.

Wir werden dann jetzt dazu übergehen die Abfragen über die API zu realisieren. Das macht zwar bei der geringen Menge nur bedingt Sinn, aber es geht sicherlich auch darum, dass alle Aktivitäten auf der API von Google selbstverständlich ebenfalls getrackt und ausgewertet werden - was bei der freien Abfrage vielleicht daran scheitert, dass die Daten nicht direkt zugeordnet werden können, was mit einem API-Key natürlich wunderbar funktioniert.

Abfragen mit dem Suchoperator ‘Site’ funktionieren bisher ohne Probleme beziehungsweise ohne Ende. Und nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Aprilscherz…

Google weiter unter Druck

30.03.2010

Die wohl bekannteste Suchmaschine bekommt dieser Tage immer mehr Probleme mit verschiedenen Anforderungen einzelner Länder dieser Erde. Das Datenschutzproblem in Deutschland weitet sich immer mehr aus. So wird der aktuelle Widerstand gegen Googles Produkt ‘Streetview’ laut und in Oldenburg bereits ein Fahrzeug von Google beschädigt. Es handelte sich dabei um einen PKW, und nicht um eines der bekannten LKW-Kamerafahrzeuge, bei dem die Kabelverbindung der Kamera gekappt und die Luft aus den Reifen gelassen wurde.

Datenschutzer laufen Sturm gegen Googles Dienste wie Streetview oder Analytics. Die gemachten Bilder für Streetview beispielsweise bieten Kriminellen eine einfache Möglichkeit aktiv Straftaten zu planen. Die mit Analytics gesammelten Daten verletzen die Privatsphäre und so hat der Düsseldorfer Kreis schon Ende 2009 Bedenken angemeldet und hat Nutzern des Anayse-Dienstes mit möglichen stichprobenartigen kontrollen und eventuellen Strafverfahren gedroht.

Doch auch in anderen Teilen der Welt hat Google mit Problemen zu kämpfen. Nach der Ankündigung im Januar, sich aus dem chinesischen Markt zurückziehen zu wollen, sofern die Suchergebnisse weiterhin zensiert werden sollen, hat Google sich nun in Hongkong niedergelassen, um von dort die Chinesen mit unzensierten Suchergebnissen zu versorgen. Doch seit Samstag sind bereits erste Dienste mobil schon nicht mehr erreichbar und alles was in China ankommt wird von den dortigen Behörden gefiltert bzw. zensiert. Youtube und Blogger sind gar nicht mehr erreichbar und zahlreiche weitere Dienste wurden stark eingeschränkt. Das Ziel ist also vorerst verpasst und es werden spürbare verluste auf Google zukommen, denn erste Unternehmen wie Motorola haben bereits verlauten lassen, in Zukunfft mit Microsofts Suchmaschine ‘Bing‘ zusammen arbeiten zu wollen.

Weiter südlich von China liegt Australien. Der bislang eher unscheinbare Kontinent bereitet nun ebenfalls Probleme. Hier sollen in Zukunft verschiedene Seiten gesperrt und Inhalte nicht mehr zugänglich gemacht werden. Geplant ist eine Internetzensur mit Altersprüfung für verschiedene Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten bis hin zur Sperrung von bestimmten Sites die gegen das australische Recht verstoßen. Hauptaufgenmerk liegt hier, wie in vielen anderen Ländern der Erde auch, auf der Bekämpfung von Terror, Drogen und anstößigen Inhalten bei denen Kinder erniedrigt werden.

Der Konzern verhält sich in seiner nicht einfachen Situation recht unprofessionell und verstrickt sich in Wiedersprüche. Ein brasilianisches Gericht hat Google nun zu täglich 2000 Euro Strafe verurteilt, weil über den Dienst Orkut Beleidigungen veröffentlicht wurden. Google antwortet, dass man keine Möglichkeit hätte dagegen etwas zu unternehmen. Doch die Richter verwiesen auf die Selbstzensur in China und das Google sehr wohl die Möglichkeit hätte beleidigende Kommentare zu erkennen und zu sperren bzw. zu löschen.

So wird aus einm Umstand der Strick für den nächsten Umstand, immer getreu der Linie ‘Don’t be evil’ oder ‘tue nichts, was Du später vielleicht bereust’. Langsam aber sicher macht es den Anschein, als wenn sich Google bald selbst überholt und sich dabei vielleicht auch selbst aus der Bahn wirft. Man darf gespannt bleiben…

Hotlinking einfach aufspüren - Änderungen in der Bildersuche bei Google

23.03.2010

Sicherlich kennt auch Ihr die Thematik des ‘hotlinkings’. Im Kern geht es darum, dass Bilder die bei Euch auf dem Server liegen in anderen Webseiten eingebunden sind. Hin und wieder kommt die Frage auf, wer verwendet eigentlich meine Bilder?

Erst Ende Februar hat Google dazu einige Änderungen in der Bildersuche vorgenommen. Bisher wurden in der Bildersuche unter dem Befehl ’site:domain.tld’ Bilder angezeigt die auf einer Domain gehostet wurden. Nach der Änderung werden jetzt alle Bilder angezeigt die auf Seiten einer Domain dargestellt werden, unabhängig davon ob nun als Hotlink oder im IMG-Tag eingebunden. Was wir nicht wissen ist, welche Bilder denn nun von anderen Webseiten eingebunden wurden.

Mit dem Suchparameter ‘imagesite’ kann man sich nun eben genau die Bilder anzeigen lassen die auch auf dem Server gehostet werden. Mit diesem Wissen und etwas Phantasie ergibt sich ein ganz einfacher Weg um festzustellen welche Bilder Hotlinks sind und welche nicht. Mit der Eingabe:

imagesite:domain.tld -site:domain.tld

spukt Google nun alle Bilder aus, die auf der angefragten Domain gehostet aber von anderen Domains verlinkt wurden.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema findet Ihr bei:

Schnurpsel.de , tagseoblog.de , SEO-book.de und natürlich bei Google