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Universal Search – Bilder optimieren

24.11.2009

Schon seit einiger Zeit findet bei Google die Unversal Search Anwendung und die bis dahin gewohnten SERPs mit zehn organischen Treffern plus einige AdWords-Anzeigen waren überholt. Je nach Suchanfrage werden Ergebnisse aus den Diensten Maps, Blogs, News und weiteren bei der Anzeige der Suchergebnisse angezeigt. Aus den bisher zehn plus bis zu elf Ad-Ergebnissen (3x HPA plus 8xAds rechts) werden durch diese Einbindung teilweise mehr als 50 Links auf einer Ergebnisseite angezeigt. Hierdurch ergeben sich nun ganz neue Möglichkeiten mit seinem eigenen Ergebnis auch auf der ersten Seite zu erscheinen. Zwar nicht mit einem organischen, wohl aber mit einem aus Blogs, Bildern, Videos oder anderem Service von Google der in die Suchergebnisse mit einfließt.

In unserem heutigen Beitrag wollen wir uns den Bildern widmen. Sie sind eine tolle Form der Optimierung und ein pfiffiger Engländer (Fred R. Barnard) hat es 1921 auf den Punkt gebracht: „One Look is Worth A Thousand Words“. So ist es auch mit den Bildern in den Suchergebnissen bei Google, welche bei guter Qualität und hoher Themenrelevanz  hohe Klickraten aufweisen. Doch muss das eigene Bild ja nun erst mal dort hingebracht werden, damit es Suchende sehen können. Hierzu sollte man einige Grundlagen kennen und auch befolgen.

Klick, das Bild wurde geschossen und auf einem Speicher in der Kamera gespeichert. Bisher trägt es jetzt schon einige interessante Informationen wie Kameratyp, Datum und Zeit der Aufnahme des Bildes und natürlich einen Dateinamen wie z.B. IMG091123001.jpg. Mit dem Speichern der Bilder von der Kamera auf dem eigenen Rechner, werden diese Daten des Bildes ebenfalls mit übertragen. Bis auf den Dateinamen können wir diese Daten nicht sehen, denn sie befinden sich im so genannten Header der Bilddatei. Viel schlimmer ergeht es Googles Suchmaschine. Sie kann nicht mal Bilder sehen und dennoch verfügt sie über ein außerordentlich großes Datenvolumen solcher und liefert auch noch passende Ergebnisse auf entsprechende Anfragen aus, wie geht das?

Wichtig ist zunächst, dass das verwendete Bild einen aussagekräftigen Dateinamen bekommt. Der Name IMG091123001 unserer jpg-Datei sagt uns ja auch nicht was auf dem Bild ist. Der Name ‚kirche.jpg‘ oder ‚baum.jpg‘ sagt schon mehr, aber mit etwas Überlegung finden Sie sicher auch Namen wie ‚Kirche-Niendorf.jpg‘ oder ‚Rotbuche.jpg‘ und schaffen es so das Bild sehr genau zu benennen. Mit dem Einbinden von Bildern ist auch immer die Nutzung eines Alt-Attributs verbunden. Dieses sollte nicht den Dateinamen tragen, sondern den Inhalt auf dem Bild mit zwei bis drei Worten erläutern. Kurz und knapp ist entscheidend, denn zu viel ‚Schnickschnack‘ und Keywords könnten als SPAM interpretiert werden. Wichtig ist dies schon deshalb, weil sich einige Internetnutzer keine Bilder anzeigen lassen und dieser Text entsprechende Infos transportiert. Weiterhin ist es sinnvoll sich an Vorbildern aus Print inspirieren zu lassen. Sehr häufig finden dort nämlich auch Bildunterschriften Verwendung. Sie verdeutlichen ebenfalls den Inhalt des Bildes und nehmen Bezug darauf. Wer schon einige Erfahrung beim optimieren gesammelt hat, dem wird zur Bildunterschrift hier das Wort Semantik einfallen. Der Kontext in dem das Bild verwendet wird sollte stimmig sein und das Bild möglichst mit einbeziehen. Technisch gesehen ist eine auch für Internetnutzer schnell zu erfassende Struktur positiv. Anstatt alle Bilder in einem Ordner ‚images‘ zu verwahren und Unübersichtlichkeit zu fokussieren, machen Kategorien wie Urlaub oder Messe mehr Sinn, denn das Bild ist somit schon einem bestimmten Thema zugeordnet. Wer sich diesen Punkten annimmt wird relativ zügig mit seinen Bildern gute Positionen erreichen.