2010-06-01
Wie die Financial Times gestern berichtete, setzt Google zukünftig kein Windows mehr auf seinen Firmenrechnern ein. Auslöser seien Chinesische Hackerangriffe in jüngster Vergangenheit, bei denen die Angreifer gezielt Schwächen im Internet-Explorer ausnutzten, um über Windos-PCs dann in die internen Google-Systeme einzudringen.
Schon seit Anfang des Jahres stehen neuen Mitarbeitern nur noch Rechner mit wahlweise Linux oder Mac OS X zur Verfügung. Neuinstallationen von Windows-Rechnern gibt es nur noch bei begründeten Ausnahmen und nach Genehmigung durch Vorgesetzte. Bereits länger angestellten Mitarbeitern wird nahegelegt, auf Linux oder Mac OS X zu wechseln, wobei die meisten Mitarbeiter Mac OS X bevorzugen würden. Ebenso wird den Mitarbeitern die Verwendung von Eigenentwicklungen von Google wie beispielsweise dem Webbrowser Chrome empfohlen.
Nach Expertenmeinung dürften diese Maßnahmen Google hauptsächlich vor eher ungezielten Angriffen schützen, beispielsweise vor Schädlingen auf manipulierten Internetseiten. Gegen gezielte Angriffe auf ein Unternehmen hilft eine Umstellung der Betriebssysteme der Mitarbeiter allerdings weniger, da auch Linux und Mac OS X Sicherheitslücken enthalten, die von professionellen Angreifern gezielt ausgenutzt werden können.
2010-05-26
Mir begegnet da eine interessante Geschichte bei einem möglichen Neukunden:
Eine SEO-Agentur stellt Links von bestimmten Seite zur Verfügung. Natürlich nicht gegen Geld. Wo denken Sie hin?
http://www.urlaubstage.de
Soweit so gut. Es wird ein weiterer Linkaufbau vereinbart.
Später tauchen weitere Domains auf:
http://www.urlaubstage.at/
http://www.urlaubstage.ch/
http://animateur.info/
http://gratisreise.info/
http://gratisreisen.info/
http://tourismussuchmaschine.com/
Die Seiten sind komplett gleich, einfach weil der Inhalt geframt ist. So kann man es natürlich auch machen. Für den Linkaufbau wird Geld eingenommen. Böse, böse.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann diese Praxis auffliegt und ein wichtiger Suchmaschinenbetreiber diese Praxis abstraft. Das wirkt sich natürlich auch auf den Wert der Links und somit des Rankings derjenigen Seiten aus, die davon profitieren. Qui bono wird da der eine oder andere Suchmaschinenbetreiber fragen und der entsprechenden Seite einen kleinen Schlag auf den Alelrwertesten geben.
Da gibt es also heute auch immer noch SEO-Agenturen, diemit solcher Praxis Geld verdienen. Es wird Zeit, die Streu vom Weizen zu trennen. Solche SEO-Messies sollten nicht weiter beauftragt werden. Im Gegenteil, hier könnte es rechtlich gesehen zum Schadensersatzfall kommen, denn die versprochene Leistung entsprach bei weitem nicht dem erzielten Ergebnis.
Kunden sind besser damit beraten, gute SEO-Qualitätsanbieter zu beauftragen.
2010-04-30
In dem heutigen Beitrag geht es um das dritte der fünf Tools von linkresearchtools.com. In den vergangenen Tagen hatten wir hier und hier bereits zwei Tools aus den Linkresearchtools für den professionellen Linkaufbau von cemper.com vorgestellt. An dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass man die Tools auch über einen so genannten ‘Daypass’ nutzen kann. Man zahlt also für einen Tagesaccount und kann sich so ganz gezielt und gut vorbereitet für relativ günstiges Geld besonders hochwertige Informationen beschaffen.
Doch nun zu den Backlinks und Anchortexts, oder wie wir sagen Ankertexte. Sie haben unbestritten einen Einfluss auf die Bewertung der Webseiten durch die Suchmaschinen. Zu Zeiten der Google-Bombs war es möglich, durch die massenhafte Distribution von Links mit einem bestimmten Ankertext, die verlinkte Site für das genutzte Keyword auf die erste Position zu bringen. Heute funktioniert dies so einfach nicht mehr, allerdings hat der Ankertext und sein Einfluss in der Bewertung für das Ranking weiterhin Bestand.
In dem letzten Beitrag haben wir darüber geschrieben, dass beim Linkaufbau ein gute Dokumentation notwendig ist. Dies betrifft unter anderem auch die Ankertexte der Backlinks. Sie kann dabei helfen, dafür zu sorgen, dass man sich nicht nur auf ein, zwei oder fünf Keywords beim Linkaufbau beschränkt. Durch die Übersicht hat man es einfacher ein möglichst natürliches Linkprofil beizubehalten.
Mit dem Backlink und Anchortext Tool aus den Link research tools lassen sich die Backlinks zu einer bestimmten Domain herausfinden. Hierzu kann man neben den Ankertexten dann noch verschiedene Analyseparameter laufen und mit anzeigen lassen.

Zunächhst gibt man die zu untersuchende URL an, die man auch gleich auf Validität prüfen kann. Anschlißend wird der Report benannt und ein eventuell zuvor abgespeichherter Report-Preset eingestellt. Man hat also die Möglichkeit mehrere Einstellungen zu der Repports zu speichern und für spätere Analysen wieder aufzurufen. Ansonsten wählt man unter Link Ddata Source die Quelle für die Informationen aus. Hier gibt es momentan drei ‘Kategorien’ in denen man verschiedene Quellen auswählen kann: Google, Yahoo, Technorati, SEOmoz, Sistrix und Alexa sowie Exalead wobei dann auch noch zwischen Siteexplorer und auch internen Links unterschieden werden kann. Wer seine eigene Liste mit Backlinks führt, der kann sie hier hochladen. Das BATT (Backlink Anchor Text Tool) prüft diese dann und zeigt die dazu ausgewählten Report-Analyseparameter an. Grundsätzlich sind hier die Daten der Backlinks bei Yahoo, der CEMPER.COM Juice Wert und SEOmoz mozRank sowie der MajesticSEO ACrank für jede Analyse voreingestellt. Hinzukommen können dann noch zahlreiche weitere Parameter, die wir allerdings in einem extra Beitrag vorstellen müssten. Ihr Umfang ist mit über 40 Stück doch recht groß.
Ein Beispiel-Report könnt Ihr hier ansehen!
In den kommenden Tagen geht es mit dem vierten Tool weiter. Dann stellen wir das Link Juice Tool von linkresearchtools.com vor.