header

RIO NORD BLOG

Archive for the "eCommerce" Category

Suchanfragen werden mobiler & lokaler - Trends 2011

08.12.2010

Arne Flick, Geschäftsführer rio nord, der Internet-Agentur für Online-Kommunikation und E-Commerce erzählt von den neuesten SEO-Trends die im Jahr 2011 relevant sind.

Firmen, die im Web ihre Angebote verbreiten, wollen auch von Usern gefunden werden. Die neuesten Trends im Bereich der Suchmaschinenoptimmierung (SEO) lauten laut Arne Flick: Search Transaction Optimisation, Echtzeit SEO, Caffein & Mayday Optimization, Local Optimization, Mobile Search, Server Response, Things to watch: e.g. Bing, Offsite SEO: Quality vs. Quantity.

In der Online-Ausgabe der Computerwoche.de wird alles erklärt. Viel Vergnügen beim Nachlesen.

SEO Trends 2011

Google Analytics jetzt anonymisierbar

03.06.2010

Letztes Jahr im Herbst gab es einige Wellen um Google Analytics, als der Düsseldorfer Kreis, die Zusammenkunft der obersten deutschen Datenschützer für den nicht-öffentlichen Bereich, von der Verwendung von Google Analytics abriet. Die Datenschützer störten sich daran, dass Analytics die vollständigen IP-Adressen der Besucher einer Seite speicherte, und damit die Erstellung von eindeutigen Nutzerprofilen - zwar nicht für einen Analytics-Nutzer, aber doch für das Unternehmen Google  - zumindest theoretisch möglich war. Die befürchtete Abmahnwelle blieb aus, wohl auch wegen der nicht hundertprozentig eindeutigen Rechtslage, ob IP-Adressen jetzt zu den personenbezogenen Daten gehören, oder nicht. Trotzdem hing über der Nutzung von Google Analytics immer die Gefahr eines Verstoßes gegen Datenschutz-Bestimmungen und -Gesetze, und damit verbunden das Risiko einer Abmahnung für einen Webseitenbetreiber.

Letzte Woche hat Google jetzt Neuerungen in Analytics vorgestellt, die die Kritik der Datenschützer Aufnehmen und Lösungen anbieten. Die Betreiber von Webseiten mit Google Analytics können dieses jetzt so einstellen, dass das letzte der vier Bytes einer IP-Adresse nicht mehr übergeben wird. Aus der IP 123.11.239.17 zum Beispiel wird mit dieser IP-Maskierung für Analytics dann 123.11.239.xxx , was einen Webseitenbesucher zuverlässig Anonymisiert. Eine Lösung, die die Hamburger Firma Etracker übrigens schon geraume Zeit anbietet.

Während bei einer Neuinstallation von Analytics ab jetzt die datenschutzkonforme Version vorinstalliert ist, muss für die Anpassung von älteren Installationen von Google Analytics ein Eingriff in den Quellcode der Internetseite vorgenommen werden. In den Teil, der den Analytics Code enthält, muss die Zeile “_gat._anonymizeIp();” eingefügt werden. Nachteil des datenschutzkonformen Analytics ist, dass das Geo Tracking nach der IP-Maskierung keine genauen Ergebnisse mehr liefert, da hierfür vollständige IP-Adressen notwendig wären.

Auch ein aktives Opt-Out für Internetsurfer ist jetzt möglich. Wer als Browser Chrome, Firefox oder den Internet Explorer einsetzt, kann sich bei Google ein Plugin herunterladen, welches allen Analytics-Versionen mitteilt, dass über den Besuch der entsprechenden Website keine Informationen von Google Analytics gespeichert werden sollen.

Google schafft Windows ab

01.06.2010

Wie die Financial Times gestern berichtete, setzt Google zukünftig kein Windows mehr auf seinen Firmenrechnern ein. Auslöser seien Chinesische Hackerangriffe in jüngster Vergangenheit, bei denen die Angreifer gezielt Schwächen im Internet-Explorer ausnutzten, um über Windos-PCs dann in die internen Google-Systeme einzudringen.

Schon seit Anfang des Jahres stehen neuen Mitarbeitern nur noch Rechner mit wahlweise Linux oder Mac OS X zur Verfügung. Neuinstallationen von Windows-Rechnern gibt es nur noch bei begründeten Ausnahmen und nach Genehmigung durch Vorgesetzte. Bereits länger angestellten Mitarbeitern wird nahegelegt, auf Linux oder Mac OS X zu wechseln, wobei die meisten Mitarbeiter Mac OS X bevorzugen würden. Ebenso wird den Mitarbeitern die Verwendung von Eigenentwicklungen von Google wie beispielsweise dem Webbrowser Chrome empfohlen.

Nach Expertenmeinung dürften diese Maßnahmen Google hauptsächlich vor eher ungezielten Angriffen schützen, beispielsweise vor Schädlingen auf manipulierten Internetseiten. Gegen gezielte Angriffe auf ein Unternehmen hilft eine Umstellung der Betriebssysteme der Mitarbeiter allerdings weniger, da auch Linux und Mac OS X Sicherheitslücken enthalten, die von professionellen Angreifern gezielt ausgenutzt werden können.