2010-02-11
Gestern Nachmittag gab es wieder einen Blogpost in der Webmasterccentral mit einer Videoantwort von Matt Cuts zum Thema Links, speziell Links von Facebook und Twitter. Immer wieder gibt es Spekulationen um Backlinks und deren Bewertung. In dem Blogpost von gestern stellt Matt Cutts nochmals klar, dass alle Links von Google gleich behandelt werden. Schließlich haben ja alle Websites den PageRank und so ist auch der ‘Ruf’ der Website bekannnt. Entscheidend sei nicht nur die Anzahl gesetzter Links zu einer Website, sondern auch der gute Ruf dieser gesetzten Links. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob die Links von Universitäten oder von Facebook kommen.
Voraussetzung für eine Bewertung durch Google bei Facebook ist allerdings, dass das Profil vollkommen öffentlich ist. Gesperrte Profile werden natürlich nicht gecrawlt und auch keine Daten von Facebook an Google gegeben, was eigentlich jedem klar sein dürfte. Für Twitter gilt, dass durch ‘nofollow’ kein PageRank vererbt wird und somit auch keine Bewertung stattfinden kann. Twitter setzt ‘nofollow’ wegen SPAM bzw. um sich davor zu schützen.
Im Grunde bedeutet das, dass Twitterlinks nicht zählen und Facebook nur dann zählt, wenn das Profil vollkommen öffentlich ist, was wohl nur bei ganz wenigen Usern der Fall ist.
2010-02-10
Seit einigen Wochen arbeitet Google nun mit so genannten personalisierten Suchergebnissen. So will der Suchmaschinenbetreiber die Ergebnisse für jeden Suchenden verbessern. Hierzu ‘merkt’ sich die Suchmaschine die getätigten Suchanfragen und wie mit den Ergebnissen umgegangen wurde. Grupppen mit gleichen Interessen (z.B. Golffreunde) können durch die Suchmaschine gebildet und praktisch selbstlernend mit den besten Ergebnissen versorgt werden.
Im Blog von Rand Fishkin bei seomoz.org ist ein aktueller Beitrag zur Thematik personalisierte Suche zu finden. Da jeder Klick, jede Suchanfrage mit Markennamen und jede Suche nach der Marke in Kombination mit wichtigen Keywords registriert und zugeordnet werden kann, ergeben sich neue Möglichkeiten der Optimierung. Nehmen wir beispielsweise einen Begriff für den die Website auf Platz 7. rankt. Wird dieser Begriff mit der Marke verbunden und die Suchintensität erhöht, was normalerweise auch die Klickrate des Suchergebnissnippets erhöhen sollte, so wird das Ergbniss sich nach und nach verbessern.
Noch besser soll dies sogar funktionieren, wenn man auf eigenen Werbeflyern beispielsweise nicht die eigene Website-URL angibt, sondern die Ergebnisseite bei Google, auf der man bereits idealer Weise die Position 3. bis 5. inne hat, damit man sofort gesehen und hoffentlich auch geklickt wird. Jeder Klick von hier soll die Position ein kleines Stück verbessern. Fraglich ist allerdings, ob die Suchenden von Flyern, aus der Zeitung oder gar dem TV Suchergebnis-URLs abschreiben (ich kenne niemanden). Weiterhin will wohl niemand erstmal einen potenziellen Kunden zu Google schicken, damit der dann auf der eigenen Website landet. Leitet man allerdings die Besucher auf die eigene Site, so bleibt das Ranking bei Google natürlich unbeeinflusst.
Rand Fishkins Ansatz könnte eine Richtung weisen. Auf den Anzeigen in der Tagespresse könnte das jeweilige wichtige Keyword mit der Marke so verbunden werden, dass der Leser aminiert wird diese genau so in die Suchmaschine einzugeben. Zu diesem Thema werden wir sicherlich noch mehr zu lesen zu bekommen, denn da kommen bestimmt noch einige Ideen…
2010-02-09
Das Internet hat sich für viele Unternehmen zu einem wichtigen Absatzkanal entwickelt. Für diese Unternehmen ist es natürlich besonders wichtig, dass sie und ihre angebotenen Leistungen und Waren im Internet gefunden werden. Der Suchmaschinenmarkt in Deutschland ist zu über 90% in der Hand von Google und eine Optimierung wichtig, um auf den Suchergebnisseiten aufzutauchen. Der Suchmaschinenbetreiber ändert immer wieder die Prozesse (Algorithmen) die für die Zusammenstellung der Suchergebnisse zuständig sind. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig sich regelmäßig über die Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren und die Optimierungsmaßnahmen anzupassen.
Spannende SERP Statistik
Über die Leistung der Suchergebisse muss jeder Nutzer selbst entscheiden, zumal die Ergbenisse personalisiert an jeden Nutzer angepasst ausgeliefert werden. Interessant ist jedoch, dass anscheinend eine große Anzahl Websites bei der Erstellung der Suchergebnisse nicht einbezogen werden. Bei einer statistischen Auswertung von Ranking Check sind interessante Ergebnisse zum Vorschein gekommen. So ist aus dem Ergebnis der SERP Statistik abzulesen, dass 0,2% der Domains mehr als 100 Mal vertreten sind und diese 0,2% um die 30% der Ergebnisse ausmachen (bei den Berechnungen wurde gerundet).
Die Sichtbarkeit ist ein ganz wichtiges Kriterium für den Erfolg der eigenen Website. Hieran zu arbeiten und beispielsweise den Longtail freizulegen oder die internen Verlinkungen gezielt auszudehnen erhöht die Möglichkeit, dass Google diese Seiten in die Suchergebnisse mit einbezieht. Auch wenn der Longtail ein großes Stück Arbeit bedeutet und die Anzahl Besucher für einzelne Begriffe gering erscheint, ist die Qualität der Besucher jedoch deutlich besser als bei vielen zu generischen Begriffen, welche unmengen von Besuchern bringen, aber nicht selten auch mit einer erhöhten Bouncerate verbunden sind. Die Ausrichtung auf die Suchworte sollte ausserdem regelmäßig untersucht werden, damit man immer auch eine gewisse Zahl an qualitativ hochwertigen Besuchern erhält.